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Am Ursprung

Ötztaler Wörterbuch

Kulturerbe Ötztaler Mundart

Vom Goggele bis zu den Granten

Die Ötztaler Mundart blickt nicht nur auf eine rund 900-jährige Tradition zurück, sie ist bis heute fester Bestandteil der Identität der Bewohner. Durch den alltäglichen Gebrauch wird dieses immaterielle Kulturerbe lebendig gehalten. Dabei ist das Ötztalerische kein starres Konstrukt, vielmehr lebt es von der Offenheit gegenüber neuen Wörtern, die immer wieder in das Repertoire aufgenommen werden.

Da wir nicht nur Hoteliers, sondern auch Bewohner des Ötztales sind, gehört auch zu unserem Alltag ganz selbstverständlich das Ötztalerische dazu. Mit einem kleinen Augenzwinkern möchten wir Ihnen hier auf der Website und auch bei Ihrem Besuch vor Ort gerne ein paar Wörter und Redewendungen vermitteln. Kommen Sie unsere Region besuchen und lernen sie diese nicht nur kennen, sondern auch verstehen – und vielleicht nehmen Sie am Ende einen kleinen Teil davon in Ihrem Herzen mit nach Hause!

Zum Üben haben wir Ihnen ein kleines Lexikon mit den wichtigsten Wörtern zusammengestellt.

  DIALEKT     ÜBERSETZUNG     AUSSPRACHE  
allweite im freien [ollweite]
breätlen eine Brotsorte im Ötztal [preatlen]
darf Dorf [darf]
eärlach wahr [eärlach]
fartn voriges Jahr [fearcht]
Furmenta   Murmeltier  [Furmenta]
 goggele Ei   [goggele]
 gameza  Gams  [gammeza]
granten   Preiselbeeren [granten] 
 guggar  Fernglas  [guggar]
hatschar

Fußmarsch

[hatschar]
höban

heroben

[hööbm]
klatlen klettern [klatlen]
Marende Jause, Brotzeit [Marende]
pulla Henne [pulla]
schmoaß Glück [schmoaß]

 

 

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