Jagdflyer

Tiroler Bergjagd
„Bergjagd erleben und erfühlen heißt, den Weg zu gehen,
der in die weglose Wildnis führt, Geheimnisse zu enträtseln, überschwängliche Pracht zu sehen,
Angst und Vergänglickeit zu spüren..., Verzicht zu üben. Bergjagd vermittelt einen Hauch von Freiheit, ist Liebe zu einem
Stück Heimat und rückt die Bedeutung des Menschen in das richtige Lot...“
Ernst Rudigier
Jagdzeiten
Steinwild: 01.08.-15.12.
Gamswild: 01.08.-15.12.
Murmeltier: 15.08.-30.09.
Birkhahn: Mai
Rehwild:
01.06.-31.10. (I und II) (Bock)
01.06.-31.12. (III) (Bock)
01.06.-31.12. (Geiß)
Die abgeschiedenen, wildreichen Gebirgsreviere
garantieren aber nicht nur eine erfolgreiche Jagd,
sondern auch ein Naturspektakel der besonderen
Art!
Erleben Sie -umgeben von einer einzigartigen
Bergkulisse -die üppige Alpenrosenblüte im
Frühjahr oder den Indian Summer im Herbst...
Die Jagdreviere sind ausgesprochene
Hochgebirgsreviere. Bergtauglichkeit, Kondition,
gesundheitliche Fitness und entsprechende
Ausrüstung sind daher erforderlich.
KFZ-befahrbare Wege sind kaum vorhanden und
mehrstündige Anstiege und Pirschgänge bis über
2.000 m Seehöhe die Regel.
www.falknerhof.com
Jagdreviere
Gamswild
Böcke
Geissen
3er: € 1.200,-
2er: € 1.500,-
1er: € 1.700,-
3er: € 1.100,-
2er: € 1.300,-
1er: € 1.500,-
Anzahlung: € 500,-
Anschweißen, ohne Zustandebringung:
Höhe der Anzahlung
Murmeltier
€ 180,-
Anzahlung: € 50,-
Anschweißen, ohne Zustandebringung: € 100,-
Birkhahn
1.000,-
Anzahlung: € 300,-
Anschweißen, ohne Zustandebringung: € 300,-
Rehböcke
I. Bock € 800,-
Anzahlung: € 300,-
Anschweißen, ohne Zustandebringung: € 300,-
Die endgültige Abschussrechnung setzt sich zusammen aus:
• den u.a. Abschusstaxen
den Taxen/Entgelten für allfäll. Fehlschüsse, Hüttenbenützung
etc.
• den festgesetzten Schussgeldern
Bei der Messung von „einschlauchigem” Steinwild werden die
Maße des längeren Schlauches der Bewertung zugrunde gelegt.
Beträgt die Länge des kürzeren Schlauches jedoch weniger als 50%
des längeren, so erfolgen je weiteres Prozent analog
Prozentabschläge von der Taxe (z.B. Länge des kürzeren Schlauches
= 36% des längeren, ergibt einen Abschlag von 14% = Differenz von
36% auf 50%). Die Auslage wird in diesem Fall ausgehend vom
längeren Schlauch durch Verdoppelung der Messung bis zur
Schädelmitte rekonstruiert. Dies gilt nicht für Trophäen, die Teile
des Gehörns als Folge des Abschusses (Absturz etc.) verloren
haben. In diesem Fall werden die Maße ausgehend vom
unversehrten Teil des Gehörns oder aufgrund der Schätzung durch
den Pirschführer festgelegt und die zu verrechnenden Punkte
ermittelt. Alle Messungen und Bewertungen erfolgen durch den
Pirschführer nach der Erlegung bzw. durch die Jagdleitung nach
Vorliegen der ausgekochten Trophäen. Sie gelten ausschließlich zur
Berechnung der Abschusstaxe und nicht für jagdliche
Trophäenbewertungen.
Allenfalls spätere, durch Dritte vorgenommene oder vom
ursprünglichen Wert abweichende Bewertungen berechtigen in
keinem Falle, Forderungen oder Ansprüche, welcher Art auch
immer, abzuleiten.
Böcke
Klasse III
Jährling: 310,- (gilt nur für den Gelegenheitsfall)
Ab 2 Jahren
bis Schlauchlänge für jeden zusätzlichen cm
30 cm: 1.190,- 62,-
40 cm: 1.810,- 73,-
50 cm: 2.540,- 94,-
Gemessen wird der längere Schlauch, der äußeren
Krümmung folgend.
Ab Klasse II
(vollendetes 5. bis 9. Lebensjahr) für jeden zus. Punkt
bis 120 Punkte: 3.150,- 90,-
mit 130 Punkten: 4.050,- 110,-
mit 140 Punkten: 5.150,- 295,-
mit 150 Punkten: 8.100,- 301,-
Ab Klasse I
(ab vollendetem 10. Lebensjahr) für jeden zus. Punkt
bis 160 Punkte: 11.110,- 318,-
Die Bewertung der Klassen I und II erfolgt nach der
Formel für den Alpensteinbock, jedoch ohne Zuschläge
für Farbe, Schwung und Wulstbildung (ein Gehörn mit
160 Pkt. fällt damit in der Regel bereits in die
Goldmedaille bei dzt. 165 Pkt).
Anzahlung:
Klasse III: € 800,- | Klasse II: € 2.500,- | Klasse I: € 5.200,-
Fehlschüsse: lt. Pkt. 7 der Richtlinien je 100,-
Anschweißen, ohne Zustandebringung: Hälfte der Anzahlung
Aus zahlreichen Messungen ermittelte Durchschnittswerte ergaben für das jeweilige Alter nachstehende mittlere Zirka-Maße:
STEINBOCK
ALTER / JAHR
HORNLÄNGE
(circa) in cm
PUNKTE
(circa)* ohne Zuzahlung
Klasse III
2
28
3
37
4
46
Klasse II
5
53
117
6
60
130
7
67
140
8
72
149
9
76
155
Klasse I
ab 10
79 und mehr
161 und mehr
Eine weibliche Trophäe mit circa 70 Punkten wird als Kapital eingeschätzt. Diese Werte können je nach Veranlagung und Zeitpunkt
der Erlegung (Stand des Gehörnschubes) nach unten und oben oft nicht unerheblich abweichen. Die angegebenen Werte sind
ungefähre Angaben ohne Gewähr.
* Mit den für die Berechnung der Abschusstaxen nicht berücksichtigten Zuschlägen für Schönheitskriterien (Wülste, Farbe, Schwung) nach
internationaler Formel liegt somit die Gesamtpunktezahl in der Regel und bei normaler Gehörnbildung um ca. 6-7 Punkte (maximal 9 Punkte) über
den angegebenen und der Verrechnung zugrunde gelegten Werten.
Steinwild Pitztal
Geissen
Jährling: 210,- (gilt nur für den Gelegenheitsfall)
Ab 2 Jahren für jeden zusätzlichen Punkt
bis 45 Punkte: 360,- 44,-
mit 55 Punkten: 800,- 134,-
mit 60 Punkten: 1.470,- 154,-
Anzahlung:
Klasse III: 200,- | Klasse II + I: € 520,-
Fehlschüsse: lt. Pkt. 7 der Richtlinien je € 100,-
Anschweißen, ohne Zustandebringung: Hälfte der Anzahlung
Allgemeine Informationen
VORAUSSETZUNGEN für die Jagd in Tirol:
Für die Tiroler Jadkarte benötigen Sie einen gültigen heimischen
Jagdschein. Die Jagdgastkarte, gültig für 10 Tage, kostet Euro 30,-.
Weiters werden benötigt: Eine geeignete Waffe, am besten nach
Absprache, entsprechende Munition, eingestelltes Zielfernrohr. Vor
der Jagd wird ein Probeschuss verlangt.
ANZAHLUNG:
Bei Übernahme der Abschüsse bitten wir Sie, die vorgeschriebene
Anzahlung innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Zuteilung zu
leisten.
STORNO/ABSAGE:
Wird ein übernommener Abschuss bis 7 Tage vor dem vereinbarten
Jagdtermin storniert, so wird ein Unkostenersatz von Euro 70,- je
zugeteilter Wildart in Rechnung gestellt. Bei Stornierungen
(Absagen) innerhalb von 7 Tagen vor dem vereinbarten Jagdtermin
werden zum Unkostenersatz von Euro 70,- zusätzlich für die
reservierten 3 bzw. 4 Pirschtage Euro 70,- pro Tag in Rechnung
gestellt, jedoch maximal bis zur Höhe der geleisteten Anzahlung. Bei
Nichterscheinen zum vereinbarten Jagdtermin (Probeschusstermin)
ohne vorherige Absage verfällt die gesamte geleistete Anzahlung.
ABSCHUSS:
Die Jagd ist immer eine Individualjagd. Der Abschuss muss vor der
Jagd besprochen werden und dem Abschussplan entsprechen. Der
Abschuss kann erst erfolgen, wenn das Wild angesprochen werden
kann und vom Jagdführer freigegeben wird. Ein Anspruch auf eine
bestimmte Beschaffenheit und Güte der Trophäe besteht nicht. Mit
dem Abschuss sind sämtliche Taxen voll verbindlich, wenn auch das
erlegte Stück nicht der erhofften Qualität und der Preisvorstellung
entsprechen sollte.
TROPHÄEN:
Die Trophäen werden ausgekocht dem Jäger übergeben. Sie gehen
erst nach vollständiger Bezahlung der Gesamtabrechnung und
erfolgter Vorlage bei der Pflichttrophäenschau in das Eigentum des
Erlegers über. Der Abschussnehmer hat die Trophäen auf seine
Kosten der Jagdverwaltung zur Vorlage bei der Pflichttrophäenschau
zur Verfügung zu stellen.
Die Übersendung bzw. Abholung der Trophäen geht auf Kosten und
Gefahr des Abschussnehmers. Das Wildbret (samt Decke) verbleibt
der Jagdverwaltung zur Verwertung. Sollte die Trophäe präpariert
werden, empfehlen wir Ihnen gerne eine gute Adresse!
Auskochen der Trophäe: 30,-
FÜHRUNGSGELDER pro Tag:
Hirsch: 120,- Gams: 120,-
Murmel: 50,- Birkhahn: 120,-
Rehbock: € 100,- Steinbock: € 120,-
Die JAGDABRECHNUNG kann nur in bar vor Ort bezahlt
werden! Jagen ist nur möglich bei einem Mindestaufenthalt
von 4 Tagen im Hotel Falknerhof.
Preise: Stand Februar 2017
Irrtümer, Satz- und Druckfehler sowie Preis- und
Programmänderungen vorbehalten. Das Hotel Falknerhof haftet
nicht für die Durchführung, das Zustandekommen sowie die
Einhaltung von Terminen angebotener Veranstaltungen und
zugekaufter Drittleistungen. Alle bisherigen Preise verlieren ihre
Gültigkeit.
PROBESCHUSS/FEHLSCHÜSSE/JAGDWAFFE:
Vor Beginn der Jagd werden mindestens 2 Probeschüsse in
Gegenwart des Pirschführers verlangt. Wird - aus welchen Gründen
immer - kein Probeschuss in Anwesenheit des Pirschführers
abgegeben, so wird im Falle von Fehlschüssen (Wild nicht getroffen)
die bei den Abschusstaxen angeführte Gebühr in Rechnung gestellt.
Die Verwendung von Vollmantelgeschossen für die Jagd auf den
Spielhahn und das Murmeltier ist nicht gestattet
Schießstandgebühr: € 10,-
Leihwaffen: € 35,-
ANSCHWEISSEN:
Man sollte nur aus der richtigen Entfernung und unter den besten
Voraussetzungen schießen, um das Wild zu erlegen. Anschweißen
wird nicht gern gesehen. In diesem Fall wird die Jagd unterbrochen
und mit einem Schweißhund nachgesucht. Wird ein angeschweißtes
Stück erst nach Beendigung des Jagdaufenthaltes eines Jagdgastes
gefunden oder zustandegebracht, so ist vom Abschussnehmer die
Differenz zwischen dem Betrag für Anschweißen und der
Abschusstaxe nachzuzahlen, worauf dem Erleger die Trophäe des
Stückes ausgefolgt wird.
Schweisshunde werden vom Schützer bezahlt.
HUNDE:
Eigene Hunde - auch Jagdhunde - dürfen auf dem Jagdgang nicht
mitgenommen werden!
HAFTUNG:
Die Jagdausübung und Fahrten innerhalb des Reviers erfolgen auf
eigene Gefahr und eigenes Risiko!
CHECKLISTE JAGD:
Hochgebirgstaugliche Schuhe, bergtaugliche Kleidung
• Taschenmesser
• Warme Jacke, Mantel
• Rucksack mit mind. 36L Fassungsvermögen / First Aid Kit
• Fernglas
• Ausreichend Munition
• Ersatzkleidung / Wechselwäsche
• Europäischer Waffenpass
• Handschuhe / Mütze
• Jagdschein
• Stirnlampe oder Taschenlampe
• Getränkeflasche oder Thermosflasche
Bitte beachten Sie, dass in unseren Bergen selbst im Juli oder August
Schnee fallen kann.
In Österreich stützt sich die Jagd auf eine alte Tradition
germanischen Ursprungs.
Man jagt nie des Schießens oder des Wildbrets wegen. Die
Philosophie der Jagd basiert auf der Suche nach dem Wild,
der Pirsch, dem richtigen Ansprechen, und erst dann auf
dem Abschuss.
Ein Ratschlag an die Jäger:
Respektieren Sie die örtlichen Gebräuche! Ein Jäger, auch
wenn er ein Gewehr oder sein Wild bei sich trägt, wird in
Österreich immer gern gesehen.
WAIDMANNS HEIL!